Bezirk: Vorsichtige Öffnung? (20.02.2018)

Uwe (uwe) on 20.2.2018

Bezirksstadtrat Kuhn will „Zwischennutzungen“ zulassen

Bezirksstadtrat Vollrad Kuhn (Grüne): Im April soll ein/e Spielplatzkoordinator/in eingestellt werden. Punktuelle Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern ist „eine Möglichkeit“.

Ein erster möglicher Erfolg unserer Arbeit:

Bezirksstadtrat Vollrad Kuhn hat gegenüber dem Tagesspiegel zugesagt, dass „im April“ eine/n Spielplatzkoordinator/in eingestellt werden „soll“.

 

Nachdem Bürgerinnen und Bürger und Geschäftsleute in den letzten Jahren mit Ihren Angeboten zum eigenen Engagement beim Grünflächenamt regelmäßig auf Widerstand gestoßen sind, sagt Vollrad Kuhn (Grüne) nun, dass er schauen will, wie gegen die jahrelange Umzäunung von Spielplätzen „punktuell“ Abhilfe geschaffen werden kann.

 

„Dabei ist es eine Möglichkeit, dass sich die Anwohner beteiligen“, sagt Kuhn. In der Dusekestraße in Alt-Pankow laufe gerade ein Pilotprojekt unter Beteiligung einer Fachfirma an. Projekte dieser Art bezeichnet der Bezirksstadtrat vorsichtig als „Zwischennutzungen“.

 

Artikel im Tagesspiegel

 

Unsere Meinung:

  • Unsere Forderung, die jahrelangen Umzäunungen zu beenden, ist offenbar beim Bezirksamt angekommen.
     
  • Das Anliegen, Behelfslösungen nicht zum uneingestandenen Dauerzustand werden zu lassen, unterstützen wir sehr. Wir befürworten die Bezeichnung „Zwischennutzungen“.
     
  • Der vorsichtige Wandel in der Einstellung des Amtes ist richtig. Die Arbeit der Verwaltung nicht zu machen (und sei es aus haushalterischen Gründen) und gleichzeitig Anpacken der Bürger zu verbieten, kann nicht Politik des Amtes bleiben.
     
  • „Eigenhändig“ die Spielgeräte abzubauen, wie es in der gedruckten Ausgabe des Tagesspiegel hieß, gehört nicht zu unseren Forderungen. Das war nicht ganz korrekt zitiert. Wir wissen aber, dass es tatsächlich die grundsätzliche Bereitschaft von Bürgerinnen und Bürgern und auch von Weißenseer Unternehmen gibt, (punktuell) mit anzupacken.
     
  • Uns geht es nicht in erster Linie um Beteiligung, sondern darum, dass die Spielplätze zugänglich werden bzw. bleiben.
     
  • Es ist wichtig, dass die Einstellung oder Zuweisung des/der Spielplatzkoordinator/in im April auch TATSÄCHLICH UND IN VOLLZEIT erfolgt und nicht dann erstmal eine Ausschreibung etc. beginnt.
     
  • Weiterhin fehlen Informationen darüber, ob und wann die 1,2 Millionen zusätzlicher Mittel für Pankow exklusiv für die Spielplatzsanierung aus dem Landeshaushalt abgerufen werden.

 

 

 

 

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